Die Grundstruktur der neuen reformierten Kirchgemeinde der Stadt Zürich sehe auf der legislativen Ebene neben Stimmberechtigten ein Kirchenparlament vor, wie es in einer Mitteilung heisst. Die vorgesehene Kirchenpflege übe die exekutive Funktion aus. In Anbetracht der Grösse sei es sinnvoll, weitere Gremien und Organe wie eine Konferenz der Kirchenkreispräsidien, eine zentrale Dienstleistungsstelle und Fachkommissionen einzusetzen.
Zehn Kirchenkreise seien vorgesehen. Diese umfassen unterschiedliche «Kirchen am Ort» oder «Kirchen am Weg», wo kirchliche Leben umgesetzt werde.
Die Organisation und die Führung der Kirchenkreise sollen im kommenden halben Jahr mit Tests erprobt werden, und zwar mit zwei Pilotkirchenkreisen. Danach soll ab Sommer 2016 mit allen Kirchenkreisen in Teststrukturen eingestiegen werden.
Die reformierte Stimmbevölkerung der Stadt Zürich hat sich am 28. September 2014 mit grosser Mehrheit für den Zusammenschluss der 34 Kirchgemeinden zu einer Kirchgemeinde der Stadt Zürich ausgesprochen.
Vorgesehene Kirchenkreise in der Stadt Zürich:
| 1 | Fraumünster, Grossmünster, Predigern, St. Peter |
| 2 | Enge, Leimbach, Wollishofen |
| 3 | Friesenberg, Im Gut, Sihlfeld, Wiedikon |
| 4+5 | Aussersihl, Hard, Industriequartier |
| 6 | Oberstrass, Paulus, Unterstrass, Wipkingen «Ost» |
| 7+8 | Balgrist, Fluntern, Hottingen, Neumünster, Witikon |
| 9 | Albisrieden, Altstetten |
| 10 | Höngg, Oberengstringen, Wipkingen «West» |
| 11 | Affoltern, Oerlikon, Matthäus, Seebach |
| 12 | Hirzenbach, Saatlen, Schwamendingen |