Der Kanton St. Gallen will sich vorbereiten, falls die Flüchtlingsströme ihre Richtung ändern. Er hat deshalb ein Notfallkonzept entworfen, das ermöglichen soll, bis zu 1000 Personen pro Tag aufzunehmen. Der Plan umfasst Transporte, die vorübergehende Unterbringung in Notunterkünften und die medizinische Versorgung.
Gemäss Sicherheits- und Justizdepartement soll durch diese Massnahmen der Bund bei der sogenannten «Voraufnahme» der Flüchtlinge entlastet werden. Dabei gehe es um die Unterbringung und Betreuung der Asylsuchenden, bevor sie in ein Empfangszentrum eintreten können.
Dafür werden nun Zivilschutzanlagen im Rheintal, im Werdenberg und im Sarganserland sowie eine geschützte Operationsstelle des Spitals Walenstadt
vorbereitet. Für den Betrieb dieser Anlagen und die Betreuung der Asylsuchenden werden Angehörige des Zivilschutzes aufgeboten. (sda)