Schweizer Mobiltelefon-Verkäufer nehmen ihre Verantwortung bezüglich Verwendung von gefährlichen Produkten nicht wahr, schreiben Brot für alle und Fastenopfer in einer Medienmitteilung vom Montag. Den Hilfsorganisationen geht es insbesondere um den Verzicht von Benzol bei der Handy-Produktion. Dort wird Benzol als Reinigungsmittel für Bildschirme verwendet. In den meisten westlichen Ländern ist es in der industriellen Verarbeitung verboten, in China hingegen erlaubt.
Keine Richtlinien
Das Verhalten der vier grössten Schweizer Handy-Verkäufer (Swisscom, Sunrise, Salt, Mobilezone) in Sachen Sorgfaltspflicht sei «mittelmässig bis inakzeptabel», heisst es weiter. Keines der untersuchten Unternehmen habe explizite Richtlinien, was die Verwendung von Benzol bei seinen Lieferanten anbelangt. Mit einer Online-Petition wollen die Hilfsorganisationen die Handy-Anbieter nun in die Pflicht nehmen.
Am kommenden Freitag, 9. September, folgt ein ausfühlicher Beitrag zum Thema auf ref.ch