Heks mit stabilem Jahresabschluss

Das evangelische Hilfswerk Heks hat 2019 seinen Ertrag gegenüber dem Vorjahr um rund zwei Millionen Franken steigern können. Aufgrund der Corona-Pandemie bleiben die Aussichten jedoch unsicher.


Nach dem schwierigen Jahr 2018 mit einem massiven Spendeneinbruch legt das Hilfswerk Heks für das vergangene Jahr wieder bessere Zahlen vor. Trotz anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen habe der Gesamtertrag 2019 gegenüber dem Vorjahr um 2,2 Millionen Franken auf 68,4 Franken gesteigert werden können, teilte das Hilfswerk am 23. April mit.

Damit bleibe der Ertrag zwar unter den Erwartungen. Gleichzeitig habe aber der Aufwand gegenüber dem Vorjahr um 1,2 Millionen Franken auf rund 73,8 Millionen Franken reduziert werden können. Entsprechend habe der Abbau des Fondskapitals gegenüber 2018 deutlich gebremst werden können.

Positiv zu Buche schlugen insbesondere die höheren Einnahmen aus der Inlandarbeit, wie das Hilfswerk weiter schreibt. Dies sei nicht zuletzt dem neuen Mandat für die Rechtsvertretung in den beiden Bundesasylzentren in der Nordwest- und in der Ostschweiz zu verdanken.

Anhaltend schwieriges Umfeld

Skeptisch zeigt sich das Hilfswerk im Hinblick auf das laufende Jahr. Aufgrund der Corona-Pandemie und deren noch nicht absehbaren Folgen seien Prognosen schwierig. Eine Herausforderung stelle zudem weiterhin der umkämpfte Spendenmarkt sowie die vom Bundesrat beschlossene Neuausrichtung der Entwicklungszusammenarbeit dar, heisst es weiter.

Das Heks hat 2019 in der Schweiz und in weiteren 32 Ländern weltweit 248 Projekte im Umfang von rund 63 Millionen Franken unterstützt. Davon profitierte nach Angaben des Hilfswerks annähernd eine Million Menschen im In- und Ausland. (no)

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