Glarner Schuldenberatung baut Prävention aus

Die Schuldenberatung Glarnerland will mit einem eigenen Webauftritt mehr Menschen erreichen. Vor allem Jugendliche sollen noch besser über das Thema Überschuldung aufgeklärt werden.


Die Schuldenberatung Glarnerland, die unter anderem von der reformierten Landeskirche finanziert wird, ist mit einer eigenen Webseite an den Start gegangen. Mit dem neuen Auftritt wolle man Hemmschwellen abbauen und die Leute für das Thema Überschuldung sensibilisieren, schreibt die Kirche in einer Mitteilung vom 22. Oktober.

Mehr Beratung für Jugendliche

Die Beratungsstelle will die Präventionsarbeit verstärken und neue Dienstleistungen schaffen. So soll vor allem in Schulen und Firmen Aufklärungsarbeit geleistet werden. Geplant seien auch öffentliche Auftritte zu aktuellen Themen wie dem erweiterten Taschengeld, einem neuen Modell für einen Jugendlohn.

Die Schuldenberatung Glarnerland wurde 2005 von der reformierten Landeskirche Glarus gegründet. Sie berät Personen im Kanton Glarus, die sich verschuldet haben oder unmittelbar vor einer Überschuldung stehen. Die Fachstelle wird von der reformierten und der katholischen Landeskirche Glarus, dem Lotteriefonds sowie durch Spenden und Mitgliederbeiträge finanziert. (no)