Glarner Synode sagt Ja zum Kirchentag 2020

Die Herbstsynode der Evangelisch-Reformierten Landeskirche Glarus stand im Zeichen der Finanzen. Neben dem Budget 2018 wurde ein erster Kredit für den geplanten Kirchentag 2020 gutgeheissen.


Am 7. Juni 2020 will die reformierte Landeskirche Glarus einen Kirchentag mit Gottesdienst, Vorträgen, Workshops, Konzerten und Events durchführen. Der Anlass soll ökumenisch sein:«Die katholische Kirche sowie die protestantischen Freikirchen sollen zur Mitbeteiligung eingeladen werden», erläuterte Andrea Trümpy, Vizepräsidentin des Kirchenrates, an der Synode vom 17. November in Glarus. Das Kirchenparlament genehmigte einen Kredit von 5’000 Franken für erste Vorbereitungsarbeiten.

Ebenfalls gutgeheissen wurde das von Quästorin Rosmarie Figi vorgelegte Budget 2018. Es rechnet bei Einnahmen von 1,140 Millionen Franken und Ausgaben von 1,145 Millionen Franken mit einem Verlust von 5’400 Franken.

Mitgliederschwund zeitigt Folgen

Des weiteren nahm die Synode Kenntnis von den neu festgelegten, minimalen Pfarrstellenprozenten in den Kirchgemeinden und Pfarrunionen. Mit Ausnahme von Elm werden die Gemeinden mit durchwegs tieferen Pfarrstellenprozenten auskommen müssen, weil der Kirche weniger Mitglieder angehören. Die Kirchgemeinden sind allerdings frei, die minimalen Stellenprozente zu erhöhen – sofern dies ihre Finanzen erlauben.

«Wir haben in den vergangenen vier Jahren knapp 1’000 Mitglieder verloren. Das ist eine erschreckende Zahl», stellte Kirchenratspräsident Ulrich Knoepfel fest. (Madeleine Kuhn-Baer/su)