Glarner Reformierte spenden für Wohngruppe und syrische Kinder

Der reformierte Glarner Kirchenrat hat 2500 Franken für notleidende Kinder und Jugendliche in syrischen Kirchgemeinden gesprochen. Mit rund 6200 Franken aus der Fridolinskollekte wird ausserdem das Projekt «Jugendwohnen Glarus» unterstützt.


Im syrischen Bürgerkrieg unterstützt das Hilfswerk der evangelischen Kirchen Schweiz (Heks) über seine Partnerkirchen unter anderem Kinder und Jugendliche in Not. So treffen sich in insgesamt zwölf protestantischen Gemeinden aktuell rund 1500 bis 2000 Kinder zum gemeinsamen Singen, Spielen und Essen.

Das Projekt soll den Kindern ermöglichen, «wenigstens für ein paar Stunden Normalität zu erleben», schreibt der Kirchenrat der Evangelisch-Reformierten Landeskirche des Kantons Glarus in einer Mitteilung vom 18. Dezember. Da einige dieser Gemeinden den Andrang offenbar kaum noch bewältigen können, hat der Kirchenrat beschlossen, die Arbeit des Heks in Syrien mit 2500 Franken zu unterstützen.

Am 19. Dezember teilte die Glarner Kirche ausserdem mit, dass bei der Fridolinskollekte, die traditionell im März erhoben wird, dieses Jahr rund 6200 Franken zusammengekommen sind. Das Geld geht an das Projekt «Jugendwohnen Glarus», das betreutes Wohnen für Jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen anbietet.

Aktuell werden laut Mitteilung fünf Jugendliche voll und zwei teilbetreut. Der Betrag aus der Kollekte soll Lageraktivitäten im Sommer sowie dem Ausbau des Fitnessraumes zugutekommen. (vbu)