Glarner Reformierte unterstützen geplantes Kirchenfest

Die Evangelisch-Reformierte Landeskirche des Kantons Glarus sprach an ihrer Herbst-Synode Geld für den ökumenischen Kirchentag im Jahr 2021. Umstritten waren dagegen Beiträge für eine Kirchenrenovation.


Die Kirchen in Glarus wollen sich in der Öffentlichkeit in ihrer ganzen Vielfalt zeigen. Deshalb organisieren sie im Jahr 2021 den Kirchentag, wo ein ganzes Wochenende lang Veranstaltungen stattfinden, vom gemeinsamen Singen über ein Food-Waste-Bankett bis hin zum Kinderzirkus. Das reformierte Kirchenparlament hat dafür nun einstimmig 75‘000 Franken gesprochen, wie es in der Medienmitteilung vom 14. November heisst.

Diskussionen gab es in der Synode über die Renovation der Kirche Mühlehorn. Weil die Bauarbeiten schon vor dem Entscheid der Synode begonnen hatten, wollte der kantonale Kirchenrat das Gesuch ablehnen. Die Synode sprach sich dann aber klar dafür aus. Insgesamt ist das Budget 2020 der Reformierten Kirche Glarus ausgeglichen.

Das Projekt «Generationenkirche» wurde an der Synode offiziell abgeschlossen. Das Ziel des Projektes war laut Aussage von Kirchenratspräsident Ulrich Knoepfel, die Gastlichkeit zu fördern, damit die Kirche offen sei für alle Generationen und Menschen mit verschiedensten Hintergründen. Die Weiterentwicklung der Kirche solle aber auch mit Abschluss des Projekts weitergehen, betonte Knoepfel.

Mit Irene Spälti-Bornhauser hat die Evangelisch-Reformierte Kirche Glarus zudem eine neue Kirchenrätin, sie übernimmt das neu geschaffene Ressort Kommunikation. (mos)