Glarner Kirche will Kommunikation professionalisieren

An seiner Retraite hat der Kantonalkirchenrat der Evangelisch-reformierten Kirche ein neues Kommunikationskonzept verabschiedet. Ausserdem spendet er 1000 Franken für die Nothilfe in Beirut.


Der Glarner Kirchenrat bringt seine Kommunikation auf Vordermann. Bisher habe es kein so ausführliches Kommunikationskonzept gegeben, sagt Irene Spälti, verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation im Kantonalen Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Landeskirche, gegenüber ref.ch. Ein Ziel sei, die vielfältigen Leistungen der Kirche aufzuzeigen. «Wir wollen im Kanton präsent sein, gerade auch im Hinblick auf die Abstimmung über die Abschaffung der Kirchensteuer für juristische Personen.» Zur vermehrten Präsenz gehöre zudem, dass man Kontakte intensiver pflege, mit der Bevölkerung, mit den Behörden aber auch innerhalb der Kirche.

Ausserdem hält das Konzept fest, wie die Kirche in einem Krisenfall kommunizieren soll. Auch hier gab es laut Irene Spälti bisher keine umfassende Regelung.

Spende für Heks

An seiner Retraite hat sich Kirchenrat ausserdem über das Budget beraten und dabei 1000 Franken für die Nothilfe in Beirut gesprochen, wie es in einer Medienmitteilung vom 10. September heisst. Der Betrag geht an das Hilfswerk Heks, das gemeinsam mit Partnerorganisationen Betroffene der verheerenden Explosion vom 4. August mit Sofortmassnahmen unterstützt. (mos)