Krieg in der Ukraine

Gedenkanlass im Grossmünster

Am Sonntag ist eine Delegation aus der ukrainischen Hafenstadt Mariupol im Zürcher Grossmünster zu Gast. Anlass ist ein Gedenkgottesdienst zum dritten Jahrestag des Ukrainekriegs.

Am kommenden Montag jährt sich der Krieg in der Ukraine zum dritten Mal. Zu diesem Anlass findet im Grossmünster Zürich am Sonntag ein Gedenkanlass für alle Notleidenden statt. Im Zentrum stünden das Erinnern an die Opfer, die Sehnsucht nach Frieden und die Solidarität mit den Leidtragenden dieses Konflikts, schreibt die Reformierte Kirche Zürich in einer Mitteilung.

Zu Gast ist eine Delegation aus der ukrainischen Hafenstadt Mariupol. Angeführt wird sie von dessen Bürgermeister Vadym Boychenko und seinem Vize Sergej Orlow. Die Kammerphilharmonie Mariupol, die selbst vor den Schrecken des Krieges fliehen musste, wird den Anlass musikalisch begleiten. Unter der Leitung von Dirigent Vasyl Kryachok bringt das Orchester Werke ukrainischer Komponisten zur Aufführung. Diese Stücke seien ein starkes Zeugnis von Zuversicht und kulturellem Widerstand, heisst es in der Mitteilung.

Von Zürcher Seite sind Stadtpräsidentin Corine Mauch sowie Esther Straub, Kirchenratspräsidentin der Reformierten Kirche Kanton Zürich, anwesend. Der Gottesdienst ist kostenlos und startet um 14 Uhr. (eba)

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