Zürcher Synode

Fünf Millionen Franken für die Innovation

Mit 94 zu 4 Stimmen haben die Synodalen der evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich dem neuen Innovationskonzept zugestimmt. Das Konzept soll an den «Erfindergeist» der Kirche anknüpfen. Bis 2030 stehen fünf Millionen Franken für Projekte zur Verfügung.

Hingehen, zuhören und ausprobieren: So lautet das Motto des Innovationskonzepts der reformierten Zürcher Landeskirche, das an der Synode vom 22. November besprochen wurde. Das Konzept ist eine Reaktion auf die gesellschaftlichen Veränderungen, mit der die Kirche konfrontiert ist. Dazu gehören unter anderem die sinkenden Mitgliederzahlen, wie die Projektverantwortlichen im Konzept schreiben. Mit innovativen Projekten sollen die Kirchgemeinden und die Landeskirche darauf reagieren.

Zu diesem Zweck haben die Synodalen für den Zeitraum von 2023 bis 2030 mit grosser Mehrheit einen Kredit von fünf Millionen Franken bewilligt, wie die Kirche in einer Medienmitteilung schreibt. Das Geld solle dabei nicht nur Grossprojekten, sondern auch kleinen Initiativen zugutekommen.

Zudem sprachen sich die Synodalen dafür aus, in den nächsten drei Jahren Gottesdienste weiterhin auf Youtube und Tele Züri zu übertragen (ref.ch berichtete). Sie genehmigten dafür einen Rahmenkredit von 300'000 Franken.

Auch das Budget mit einer schwarzen Null für das kommende Jahr stiess auf Zustimmung. Gleichzeitig gab der Kirchenrat bekannt, aufgrund der rückläufigen Steuereinnahmen ab 2025 beim Personal- und Sachaufwand sparen zu wollen. (pef)