Frohe Ostern!
Christus triumphierend über dem geöffneten Sarg schwebend, die Siegesfahne in der Hand und die schlafenden Wächter zu seinen Füssen: Kaum ein Motiv hat Künstlerinnen und Künstler über die Jahrhunderte so fasziniert wie die Ostergeschichte und die Auferstehung Christi.
Dabei blieb die Darstellung der Auferstehung selber lange ein Tabu. Auch die vier Evangelien schweigen sich darüber aus, was wirklich passiert ist. Sie berichten lediglich vom Besuch der Frauen am Grab und ihrem Staunen darüber, dass es leer steht. Nur indirekt verweisen die frühesten Darstellungen deshalb auf das Ostermysterium: Sie zeigen den leeren Sarkophag, die Frauen am Grab oder den Engel, der ihnen die Auferstehung verkündet.
Erst im Hochmittelalter begannen die Künstler damit, den Vorgang der Auferstehung selbst zu malen und Christus zu zeigen, wie er aus dem Grab steigt. Seitdem wurde die Auferstehung in unendlich vielen Variationen dargestellt und beschäftigt Kunstschaffende bis in die Gegenwart. Mit einer kleinen Auswahl der schönsten Gemälde wünscht die Redaktion von ref.ch frohe Ostern. (no)









