Filmprojekt zeigt modernen Jesus

Die Zürcher Landeskirche hat im vergangenen Jahr Menschen aller Glaubensrichtungen dazu eingeladen, über ihr Jesus-Bild zu sprechen. Der Film dazu ist nun auf Youtube zu sehen.


«Was wäre, wenn Jesus wiederkäme?» Dieser Frage näherte sich die Zürcher Landeskirche im vergangenen Jahr in einem Filmprojekt an. Unter der Regie von Lorenz Suter und Bigna Tomschin begab sich ein Filmteam auf die Suche nach heutigen Jesus-Vorstellungen.

Daraus entstand der 23-minütige Kurzfilm «Das Jesus-Comeback 2018». Darin wurden unter anderem Passanten nach ihrem Verhältnis zu Religion und zu Jesus befragt. Im Hauptteil des Films präsentieren sechs Personen, die sich zu einem Casting gemeldet haben, ihre ganz persönliche Vorstellung von Jesus. Dabei geben sich selbst als Jesus oder Jesusa aus.

Am Schluss bleibe offen, wer der echte Jesus, die echte Jesusa sei, schreibt die Landeskirche in einer Mitteilung vom 12. Februar. Der Film zeige, dass im heutigen Zürich sehr vielfältige Vorstellungen von Jesus existierten. Diese Vorstellungen spiegelten die heutige Gesellschaft wider. So werde von einem neuen Jesus zum Beispiel erwartet, dass er in den sozialen Medien präsent sei.

«Das Jesus-Comeback 2018» soll nun in der Erwachsenenbildung und im Konf-Unterricht eingesetzt werden. Der Film ist als DVD mit Begleitmaterialien bei relimedia.ch erhältlich, dem ökumenischen Dienstleistungsangebot der Reformierten Medien und des Katholischen Medienzentrums. (no)