Der bulgarische Film «Irina» hat in Warschau die Ökumenische Jury überzeugt. Die Regisseurin Nadejda Koseva erzählt darin die Geschichte einer arbeitslosen Kellnerin, die Leihmutter wird, um ihre Familie versorgen zu können.
Debatte über menschliche Grundwerte
«Irina» beschäftige sich mit bioethischen Fragen und provoziere damit eine Debatte über menschliche Grundwerte, begründet die Jury ihren Entscheid am 21. Oktober. Der Film sei ein Beispiel für einen originären künstlerischen Umgang mit der Thematik. Er erzähle von der Wiederentdeckung der Welt durch ein neues Leben und werde dadurch zur Bejahung des Lebens selbst.

Irina kriegt ein Kind, damit sie ihre Familie unterstützen kann. (Bild: Artfest)