Die EFS seien zum Schluss gekommen, dass das bedingungslose Grundeinkommen für Frauen und für Menschen in schwächeren Positionen keine Verbesserungen bringe, wie es in einer Mitteilung vom 8. April heisst. Deshalb lehnten die EFS die Initiative zur Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens ab.
«Die EFS sind überzeugt, dass mit dem bedingungslosen Grundeinkommen Bedürfnisse von Schwächeren untergehen. Allen Menschen den gleichen Betrag auszubezahlen, führt nicht automatisch zu Chancengleichheit», heisst es.
Menschen, die mit diesem Betrag nicht leben könnten, seien genau dem gleichen Druck ausgesetzt wie heute. Sie müssten sich den Kontrollen der Sozialversicherungen unterziehen und hätte genau gleich wenig Freiheit, eine sinnvolle Arbeit zu wählen. Frauen müssten befürchten, mit dem bedingungslosen Grundeinkommen noch öfter im unbezahlten Care-Bereich zu arbeiten.
Das bedingungslose Grundeinkommen und die tiefen Frauenlöhne würden dazu führen, dass es sich für Frauen mit Betreuungspflichten noch weniger lohnt zu arbeiten. Diese Frauen würden massive Lücken in der Altersvorsorge haben. «Wenn Frauen keiner bezahlten Arbeit nachgehen, sind sie zudem stärker von ihrem Partner abhängig. Ein bedingungsloses Grundeinkommen werde einer alleinerziehenden Mutter kaum zum Leben reichen», heisst es weiter.
Standpunkt der EFS zum bedingungslosen Grundeinkommen