Eritrea entlässt mehrere Christen aus Gefängnis

Die eritreische Regierung hat laut einem Medienbericht mehrere Christen, die aus religiösen Gründen festgehalten wurden, gegen Kaution freigelassen. Die Christen gehörten einer nicht-anerkannten Religionsgemeinschaft an.


Mehr als 20 Mitglieder evangelikaler Gemeinden und Pfingstkirchen, die von der Regierung nicht als Religionsgemeinschaft anerkannt werden, durften nach Informationen der BBC das Gefängnis in der Hauptstadt Asmara verlassen. Als möglicher Grund für die Freilassung wurde die Corona-Pandemie genannt.

Das eritreische Regime erkennt nur die Orthodoxie, den Katholizismus, den Sunnismus und das Luthertum an. Allen anderen religiösen Gruppen ist es verboten, in der Öffentlichkeit zu beten oder Versammlungen abzuhalten. Schätzungen zufolge sitzen in dem Land am Horn von Afrika mehrere tausend Menschen aus religiösen Gründen in Haft. Eritrea gilt als eine der härtesten Diktaturen der Welt. (epd)