Das Glück aus Resten

Die Sozialwerke Pfarrer Sieber haben die Lebensmittelverwertung «Reschteglück» ins Leben gerufen. Sie produziert aus Lebensmitteln, die entsorgt werden sollen, vollwertige Mahlzeiten.

Im Christuszentrum entstehen aus den entsorgten Lebensmitteln vollwertige Mahlzeiten.
Im Christuszentrum entstehen aus den entsorgten Lebensmitteln vollwertige Mahlzeiten. (Bild: Sozialwerke Pfarrer Sieber)

Rund ein Drittel aller Lebensmittel in der Schweiz wird weggeworfen. Auf dem Weg vom Acker zum Teller gehen somit jährlich rund 2 Millionen Tonnen Nahrungsmittel verloren.

Die Sozialwerke Pfarrer Sieber haben deshalb in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen eine Initiative gegen Foodwaste ins Leben gerufen. Kooperationspartner sind der Verein Christuszentrum, die Schweizer Tafel und Lebensmittelhändler wie Agroform, Aligro und Marinello.

Arbeitsstellen als Nebeneffekt

Die Initiative «Reschteglück» sammelt qualitiativ einwandfreie, aber nicht mehr verkäufliche Lebensmittel ein und produziert aus ihnen vollwertige Mahlzeiten, wie es in einer Mitteilung der Sozialwerke heisst. Die Mahlzeiten kommen den vom Christuszentrum und den Sozialwerken Pfarrer Sieber betreuten Menschen zugute.

Die Initiative «Reschteglück» versorge nicht nur Obdachlose und andere Betreute mit Mahlzeiten, sondern biete darüber hinaus Menschen mit Leistungseinschränkungen Arbeit in der Küche, der Lebensmittellagerung oder im Transport, betonen die Initianten.

 

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