Dargebotene Hand setzt Zeichen gegen Einsamkeit

Am 14. März begeht das Sorgentelefon der Dargebotenen Hand zum vierten Mal den nationalen Tag des Zuhörens – als Zeichen gegen Einsamkeit.


Der diesjährige Aktionstag der Dargebotenen Hand steht im Zeichen der Einsamkeit, gegen die die rund 640 Freiwilligen des Sorgentelefons unter der Nummer 143 täglich im Einsatz stehen, schreibt die Dargebotene Hand in einer Mitteilung vom 6. März.

Den vierten nationalen Tag des Zuhörens am 14. März begehen die zwölf Regionalstellen der Dargebotenen Hand mit verschiedenen Aktionen. So stünden Mitarbeitende an zentralen Orten Red und Antwort zum Schweizer Angebot für eine emotionale erste Hilfe.

In Genf würden Schauspieler im öffentlichen Verkehr auf das Sorgentelefon aufmerksam machen, in Lausanne oder in Zürich würden Vertreterinnen und Vertreter der Dargebotenen Hand an Fachhochschulen bei einem jungen Publikum für das Angebot werben.

Zuhören lindert seelischen Schmerz

Zuhören sei neben der Anonymität und Verschwiegenheit das wichtigste Markenzeichen des Schweizer Sorgentelefons. Einsamen helfen nicht gut gemeinte Ratschläge oder gar Belehrungen, schreibt die Dargebotene Hand. Ihren seelischen Schmerz lindere die Bereitschaft von Mitmenschen, einfach zuzuhören und sie wahrzunehmen. Deshalb seien im Kampf gegen die Einsamkeit letztlich alle gefordert.

Die Dargebotene Hand ist ein Zusammenschluss von zwölf regionalen Organisationen. Sie wird unter anderem von den Landeskirchen unterstützt. Für die Organisation arbeiten rund 640 Freiwillige. Letztes Jahr erhielt die Dargebotene Hand rund eine Viertelmillion Anrufe. (mey)