Aargauer wird erster Präsident von Diakonie Schweiz

Die Plenarversammlung von Diakonie Schweiz hat in Bern den Aargauer Kirchenrat Beat Maurer zum Präsidenten gewählt. Zudem vervollständigte sie ihren achtköpfigen Leitungsausschuss.


Maurer sei der erste Präsident der 2017 gegründeten Dachorganisation für Diakonie der reformierten Landeskirchen der Schweiz, wie es in einer Mitteilung vom 20. November heisst. Die Konferenz des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes vereint die für Diakonie zuständigen Kirchen- und Synodalratsmitglieder sowie Fachpersonen der Landeskirchen.

Der 1968 geborene Beat Maurer ist seit 2012 Mitglied des Kirchenrates der Reformierten Landeskirche Aargau und dort für das Ressort Diakonie zuständig. Seit 1998 ist er Sozialdiakon in der Kirchgemeinde Zofingen. Bis zu ihrer Integration in die Diakonie Schweiz war er zudem Präsident der Deutschschweizer Diakonatskonferenz.

Diakonie Schweiz vergibt Titel

Die Versammlung beschäftigte sich laut Mitteilung zudem mit der «Übereinkunft Sozialdiakonische Dienste». Mit dieser verpflichten sich die Mitgliedkirchen, gemeinsame Voraussetzungen zur Zulassung von sozialdiakonischen Mitarbeitenden in den Kirchendienst anzuerkennen. Neu werden die bisher von der Deutschschweizer Diakonatskonferenz ausgestellten Titelurkunden «Sozialdiakonin» und «Sozialdiakon» von der Diakonie Schweiz vergeben, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Die Delegierten ergänzten schliesslich den nun achtköpfigen Leitungsausschuss um vier Vertretungen aus den Arbeitsgruppen der Diakonie Schweiz. Gewählt worden seien Urs Woodtli, Beat Urech, Andreas Fankhauser und Roland Luzi. Bereits seit Anfang 2017 im Ausschuss sind Bernhard Egg, Barbara Hefti, Claudia Hubacher und Beat Maurer. (no)