Rochade

Claudia Haslebacher tritt aus EKS-Rat zurück

Nach zwei Jahren in der Exekutive der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS) hat Claudia Haslebacher ihren Rücktritt bekannt gegeben. Die Nachfolge wird im November bestimmt.

An der Herbstsynode der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS) Anfang November in Bern kommt es zu einer Ersatzwahl für den Rat. Wie die EKS in einer Medienmitteilung schreibt, tritt Ratsmitglied Clauda Haslebacher auf Ende des Jahres zurück.

Der Rücktritt erfolge aus persönlichen Gründen. Ratspräsidentin Rita Famos bedankt sich im Communiqué für Haslebachers Arbeit. Haslebacher war von 2017 bis 2018 Präsidentin der Abgeordnetenversammlung des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbunds (SEK), der Vorgängerorganisation der EKS.

Haslebacher ist Pfarrerin und Mitglied der Evangelisch-methodistischen Kirche. Seit 2021 ist sie in der Exekutive der EKS und betreut das Ressort «Beziehungen und Ökumene». Zudem war sie Vizepräsidentin der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen der Schweiz (AGCK) und hat das nationale, ökumenische Friedensgebet am 24. Februar 2023 im Berner Münster mitorganisiert.

Die Präsidentin der EKS-Synode, Evelyn Borer, drückt Haslebacher in der Mitteilung ebenfalls ihre Wertschätzung aus. Sie habe einen massgeblichen Anteil daran, dass die neue Verfassung der EKS auf breite Unterstützung stiess, lässt sich Borer zitieren. (pef)