Bündner Reformierte geben sich neue Gesetze

In Graubünden tagte das Parlament der reformierten Kirche. Wichtige Themen waren anstehende Gesetzgebungsprojekte und die Ehe für alle.


Die Evangelisch-reformierte Landeskirche Graubünden will ihre Kirche für die Zukunft fit machen. Unter dem Motto «Kirche neu denken» hat das Kirchenparlament an ihrer Tagung deshalb Meilensteine zu neuen Gesetzen vorgestellt, wie es in einer Medienmitteilung vom 14. November heisst. Unter anderem soll die Zulassung fürs Pfarramt, die Zuteilung der Pfarrstellen und der Aufbau und das Leben in der Kirchgemeinden neu geregelt werden. «Das fordert uns alle», sagte Kirchenratspräsident Andreas Thöny mit Blick auf die beschränkten Ressourcen.

Auch die Ehe für alle wird die reformierte Kirche in Graubünden in Zukunft beschäftigen. Nach dem klaren Ja des Kirchenbundes werde sich die Synode nach der Beratung im Bundesparlament in Bern mit dem Thema befassen.

Weitere Themen waren die Erhöhung der Gefängnisseelsorge um 20 Stellenprozente sowie das Budget. Das Kirchenparlament rechnet mit einem Verlust von rund 50’000 Franken. (mos/bat)