Bündner Landeskirchen zelebrieren Ski-WM in St. Moritz

Die beiden Landeskirchen Graubündens sind an der Ski-WM in St. Moritz mit einem Rahmenprogramm unter dem Motto «Licht und Vergänglichkeit» vertreten. Den Anfang machte am Sonntag ein ökumenischer Gottesdienst.

Lichtinstallation beim schiefen Turm von St. Moritz.
Lichtinstallation beim schiefen Turm von St. Moritz. (Foto: bilder.GR)

Gottfried Locher, Präsident des Schweizerischen Kirchenbundes (SEK), hielt am Sonntagabend in der vollbesetzten Evangelischen Dorfkirche von St. Moritz die Predigt des ökumenischen Gottesdienstes zum Thema «Licht und Vergänglichkeit». Dabei setzte Locher Bezüge zum Sport und sprach über die Hoch und Tiefs im Leben, die ein gelungenes Leben ausmachen, wie es in einer Mitteilung heisst. Beim anschliessenden Podiumsgespräch gaben Alt Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf, der Hotelier Felix Dietrich sowie Gottfried Locher im Gespräch mit dem Fernsehmoderator Ruedi Josuran Einblick in die Wechselfälle ihrer eigenen Biografien.

Nach dem Gottesdienst waren die Gäste zur Einweihung der Licht-Installation des Künstlers René Hildebrand eingeladen, einem interaktiven Kunstwerk aus Lichtfängern, die im sogenannten schiefen Turm von St. Moritz ein Licht aufscheinen lassen. Zur Eröffnung des Kunstwerks sprach Benno Schnüriger, Präsident der Römisch-katholischen Zentralkonferenz.

Interviews und Lounge-Gespräch

Das Programm der beiden Landeskirchen wird in den kommenden Tagen fortgesetzt, unter anderem mit einer von Konfirmanden durchgeführten Interviewreihe mit Sportlerinnen, Einheimischen und Besuchern der Ski-WM. Am 17. Februar findet zudem in der evangelischen Dorfkirche ein Lounge-Gespräch zum Thema «Der Mensch unter dem Skihelm» mit der ehemaligen Ski-Rennfahrerin Fränzi Aufdenblatten, der Olympiasiegerin von 2014, Dominique Gisin, und dem Direktor der Olympia-Kandidatur, Gian Gilli, statt.

 

Weitere Informationen zum Programm der Landeskirchen