Blindenmission leistet nach Zyklon Nothilfe in Simbabwe

Das christliche Hilfswerk Christoffel Blindenmission leistet im südafrikanischen Land Soforthilfe für die Betroffenen des Zyklons Idai.


Mehr als 2,6 Millionen Menschen in Südafrika sind durch die Naturkatastrophe im südlichen Afrika betroffen, Hunderttausende sind obdachlos, mehr als 1000 Tote werden befürchtet. Die Christoffel Blindenmission (CBM) Schweiz leistet deshalb in der stark betroffenen Provinz Masvingo in Simbabwe Nothilfe, schreibt das christliche Hilfswerk in einer Mitteilung am 21. März.

Als Soforthilfe werde die CBM mit ihrem lokalen Partner dringend benötigte Nahrungsmittel und Güter des Grundbedarfs an betroffene Personen verteilen. Zudem erhalten Menschen mit Behinderungen und Verletzte Hilfsmittel wie Rollstühle oder Krücken, die infolge der Katastrophe beschädigt worden sind oder die sie nun aufgrund ihrer Verletzungen brauchen.

Betroffene mit Behinderungen im Fokus

Zudem werde die CBM zusammen mit ihrer Partnerorganisation in Simbabwe die Lage vor Ort analysieren, um weitere Nothilfemassnahmen zu leisten. Mittelfristig sollen Menschen mit Behinderungen im Anbau von Nahrungsmitteln unterstützt werden, um ihre Nahrungsmittelsicherheit zu gewährleisten und ihre Lebensgrundlagen neu aufzubauen.

In Notsituationen wie dieser hilft die CBM laut Mitteilung allen Betroffenen, lege dabei aber einen besonderen Fokus auf die Hilfe für Menschen mit Behinderungen: Menschen mit einer Geh- oder Sehbehinderung könnten sich in überschwemmten Gebieten oder angesichts unterbrochener Verbindungen kaum fortbewegen oder zurechtfinden. Von der allgemeinen Nothilfe würden sie oft ausgeschlossen bleiben. (mey)