Wie die «offene Kirche»-Verantwortlichen in einer Mitteilung schreiben, bestehe das Angebot der offenen Türen in der Berner Heiliggeistkirche am Bahnhofsplatz bereits seit 15 Jahren. Unter dem Namen «offene Kirche» betreibt ein interreligiöser Trägerverein, dem rund 150 Männer und Frauen angehören, die City-Kirche im Zentrum der Stadt Bern. Neben Präsenzdiensten in der Kirche bietet ein Team von Freiwilligen von Dienstag bis Freitag gemäss der Mitteilung «Gastfreundschaft. Dabei sollen Menschen aller Gesellschaftsschichten, die sich für Spiritualität interessieren und vielleicht nicht mehr in einer Kirchgemeinde beheimatet sind, angesprochen werden. Konkret finden regelmässige Veranstaltungen wie Orgel-Kurzkonzerte, Gesprächsangebote, Frauenrituale oder das Angebot «halb eins – Wort, Musik, Stille» statt. Hinzu kommen Ausstellungen und Themenreihen zu sozial- und gesellschaftspolitischen Themen.
Offenheit hat in der Heiliggeistkirche Tradition
Diese Offenheit hat in der 1228 gegründeten Heiliggeistkirche, damals noch ein Spitalkirchlein, Tradition. Ist sie doch, wie die Verantwortlichen schreiben, seit jeher «mit den Menschen am Rand der Gesellschaft verbunden». Die «offene kirche» pflege diesen Kontakt weiter und erfülle somit im Sinne von «Integration statt Ausgrenzung» eine wichtige Funktion am Bahnhofplatz in Bern. Weiter sei die «offene kirche» offen für alle Menschen, ungeachtet ihrer Kultur, Religion oder ihrem sozialen Hintergrund und leiste «einen wesentlichen Beitrag zu einem friedlichen und respektvollen Umgang miteinander in der multikulturellen Stadt Bern».
Stadtpräsident hält «Lobhudelei»
An den Feierlichkeiten in der Heiliggeistkirche werden auch Berns Stadtpräsident Alexander Tschäppät (SP) und Nationalrätin Regula Rytz (Grüne) mit einer «Lobhudelei auf die offene Kirche» anwesend sein. Weiter wird ein Improvisationstheater und Musik geboten.
Einladung zur Jubiläumsfeier mit allen Informationen (PDF, 277 KB, 2 Seiten)
Homepage der Offenen Kirche in der Berner Heiliggeistkirche