BE: Keine Unterstützung für reformiertes Kirchgemeindehaus

Die Einwohnergemeinde Worb beteiligt sich nicht am Betrieb des reformierten Kirchgemeindehauses in Rüfenacht. Die Stimmberechtigten Worbs haben die Initiative «Sperlisacher bleibt» abgelehnt.

Die Gemeinde Worb.
Die Gemeinde Worb. (Bild: Wikimedia/Martin Abegglen)

Gegen das Volksbegehren sprachen sich 2054 Personen (57 Prozent) aus, 1529 (43 Prozent) legten ein Ja in die Urne. Die Stimmbeteiligung betrug 45,6 Prozent, wie die Gemeinde am Sonntag mitteilte.

Die Initiative verlangte, dass die Berner Gemeinde Worb die reformierte Kirchgemeinde Worb beim Betrieb des sanierungsbedürftigen Kirchgemeindehauses Sperlisacher in Rüfenacht unterstützt. Es handelt sich dabei un einen Anteil von 40 Prozent der Betriebskosten oder maximal 100’000 Franken pro Jahr.

Die reformierte Kirchgemeinde hatte sich aus finanziellen Gründen Gedanken zur Zukunft des Kirchgemeindehauses Sperlisacher gemacht, wie es in den Unterlagen zur Abstimmung hiess. Mögliche Szenarien waren demnach der «Status quo», die Redimensionierung oder der Kauf von Räumen im Zentrum «Sonne» samt Veräusserung des bestehenden Kirchgemeindehauses, das 1982 eingeweiht worden war. Die Initiative forderte die Beibehaltung des heutigen Raumangebots im Kirchgemeindehaus. (sda)