Der generell aufkommende Antisemitismus sowie die Hetze gegen jüdische Bürger gefährdeten die Verständigung und verunmöglichten einen zukunftsgerichteten Beitrag zum Frieden, schreiben die CJP am 23. Juli. Der aus Christen und Juden sowie Vertretern der Regierungen beider Basel zusammengesetzte Stiftungsrat mache sich grosse Sorgen um das Schicksal von Juden in der Schweiz, aber auch weltweit.
Die CJP verurteilen jede Form von Antisemitismus und stehen ein für einen ehrlichen Dialog und für gelebten Respekt zwischen den Religionsgemeinschaften. Zweck der Stiftung Christlich-Jüdische Projekte ist «die Förderung der Arbeit der Verständigung zwischen der christlichen und jüdischen Religion in partnerschaftlicher Weise und im Geiste der Gleichberechtigung und gegenseitigen Anerkennung». Präsident der CJP ist Markus Christ, der ehemalige Kirchenratspräsident der reformierten Kirche Basel-Landschaft.