Bald weniger Geld für Appenzeller Kirchgemeinden?

Im Vorfeld der Synode vom 27. November trafen sich die Präsidentinnen und Präsidenten der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinden beider Appenzell zu ihrer Herbstkonferenz. Thema waren die kirchliche Kommunikation sowie die anstehende Revision des Finanzausgleichs.


An der Herbstkonferenz der Präsidien der Appenzeller Kirchgemeinden vom 2. November in Teufen AR informierte Kirchenrat Thomas Gugger über die Revision des Finanzausgleichs, wie das St. Galler Tagblatt am 8. November berichtete. Dieser sieht vor, dass nur noch Kirchgemeinden mit unterdurchschnittlicher Steuerkraft Beiträge aus dem Finanzausgleich erhalten. Zudem sollen zusätzliche Instrumente wie Investitionshilfen ganz wegfallen. Der neue Finanzausgleich wird in der kommenden Novembersitzung der Synode in erster Lesung beraten.

Näher an die Leser

Zweiter Schwerpunkt der Konferenz war die Öffentlichkeitsarbeit der Kirchgemeinden. Der Kommunikationsbeauftragte der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen Thomas Ackermann habe in seinem Referat festgestellt, dass die Appenzeller Kirchgemeinden vor allem angebotsorientiert informierten. Ackermann habe dazu angeregt, breiter zu informieren und den Leserinnen die Kirchgemeinden zum Beispiel durch Porträts von Mitarbeitenden näher zu bringen, wie es im Artikel weiter heisst.

Die Präsidienkonferenz der reformierten Kirchgemeinden beider Appenzell dient dem Informationsaustausch und hat keine Beschlusskraft. (no)