Armenienhilfe: Schweizer dürfen stolz sein auf ihre Grosseltern

Das geistliche Oberhaupt der in der Diaspora lebenden Armenier, Aram I., und Kirchenbundspräsident Gottfried Locher haben am Freitag im Berner Münster die Schweizer geehrt, die sich für das armenische Volk eingesetzt haben.

Katholikos Aram I. und Gottfried Locher, Kirchenbundspräsident.
Katholikos Aram I. und Gottfried Locher, Kirchenbundspräsident. (Bild: SEK)

Der aus dem Libanon angereiste Katholikos Aram I. habe den Dank der Armenier gegenüber den zahlreichen Schweizern überbracht, die seit 100 Jahren Zeugnis über den Genozid abgelegt, sich für Überlebende eingesetzt und Waisenhäuser gegründet haben. Dies teilte der Kirchenbund am 29. September mit. «Die Schweizer dürfen stolz auf ihre Vorfahren sein für das, was sie für die Armenier geleistet haben», sagte Seine Heiligkeit Aram I. gemäss der Mitteilung im Berner Münster.
In einer Erklärung weisen Aram I. und Gottfried Locher darauf hin, dass die Präsenz von Christen im Nahen Osten, der Wiege des Christentums, auf dem Spiel stehe. Sie ermutigen die Schweiz, ihr Engagement zum Schutz der Minderheiten in dieser Region zu verstärken.

 
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Gemeinsame Erklärung von Seiner Heiligkeit Aram I. und Gottfried Locher