Zürich

Altstadtkirchen leuchten für den Frieden

Der bekannte Lichtkünstler Gerry Hofstetter verwandelt die Zürcher Altstadtkirchen bis Weihnachten schrittweise in einen leuchtenden Adventskranz. Mit der Aktion wollen die Kirchen eine Botschaft des Friedens senden.

Auf dem Turm des St. Peter ist der Schriftzug «Hoffnung» zu lesen. (Bild: Christian Merz)

Die Zürcher Altstadtkirchen haben am Wochenende die Aktion «Adventskranz des Friedens 2023» lanciert. Schrittweise sollen dabei die vier Kirchtürme der Altstadt vom bekannten Lichtkünstler Gerry Hofstetter beleuchtet werden. Den Anfang machte am Samstagabend der Turm des St. Peter, wie es in einer Mitteilung heisst.

Auf dem Turm waren für einige Stunden unter anderem eine Friedenstaube und der Schriftzug «Hoffnung» zu sehen. Zum Start der Aktion waren neben dem Künstler der Grossmünster-Pfarrer Christoph Sigrist, der serbisch-orthodoxe Priester Branimir Petković und Pfarrerin Bettina Lichtler, Präsidentin der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (AGCK Zürich), anwesend.

Mit der Aktion will der Kirchenkreis eins der reformierten Kirchgemeinde Zürich «an die weihnächtliche Botschaft des Miteinanders und Füreinanders erinnern», wie es weiter heisst. Dabei sollen für den Frieden zentrale Werte wie Hoffnung und Toleranz thematisiert werden. Nacheinander soll an jedem Samstag ein weiterer Turm beleuchtet werden, sodass am Samstag vor Weihnachten ein Adventskranz mit vier leuchtenden Türmen entsteht. Neben dem St. Peter lässt Hofstetter auch die Türme des Grossmünsters sowie des Fraumünsters erstrahlen.

Der Zürcher Lichtkünstler Gerry Hofstetter liess unter anderem während der Corona-Pandemie das Matterhorn beleuchten. Die Friedensaktion soll am 18. Januar in der Wasserkirche durch den Verkauf von Fotografien der illuminierten Türme ergänzt werden. Der Erlös daraus geht an das Zürcher Spendenparlament. (no)