Aargauer Kirchenrat stellt Botschaft und Gemeinschaft vor Strukturen

Die Synode der reformierten Aargauer Landeskirche hat sich zur Eröffnungssitzung getroffen. Dabei hat der Kirchenrat sein Programm für die Amtsperiode 2019 bis 2022 vorgestellt.


In den nächsten drei Jahren gehe es dem Kirchenrat der reformierten Landeskirche Aargau vor allem um die Frage, wie die Landeskirche und ihre Gemeinden die biblische Botschaft verkünden und ihre Gemeinschaft gestalten wollen, schreibt die Kirche am 16. Januar. Hinzu käme die Frage nach Strukturen und Ressourcen. Zum Beispiel im Umgang mit den Immobilien. Der Kirchenrat hat diese Schwerpunkte in seinem Programm an der Eröffnungssitzung der Synode vorgestellt.

Immobilien seien für die Kirchen ein Kostenfaktor, weniger eine Investition. Menschen seien die Investition, schreibt die Landeskirche weiter und setzt so ihre Prioritäten. Gegenüber srf.ch führt Kirchenratspräsident Christoph Weber-Berg aus, dass ein konkreter Schwerpunkt bei der Seelsorge gesetzt werde. Ausserdem würden kirchliche Rituale wie Taufe und Gottesdienst weiterentwickelt. Die Landeskirche sieht da eine offenere Planung vor. So würden einige Kirchen am Freitag statt am Sonntag Gottesdienst feiern, andere würden Gottesdienste zusammenlegen und Fahrdienste in die Nachbargemeinde anbieten.

An der Eröffnungssitzung wählte die Synode ausserdem Lucien Baumgaertner zum Synodepräsidenten und Lutz Fischer-Lamprecht zum Vizepräsidenten. In der Synode seien noch 18 Sitze vakant, schreibt die Landeskirche weiter. Erfreulich sei, dass im Kirchenparlament nun genau gleichviel Frauen wie Männer sitzen. (pd)