10 Jahre nach dem Tsunami: Das Heks zieht Bilanz

Am 26. Dezember 2004 löste ein gewaltiges Seebeben vor der Küste Sumatras eine ganze Reihe verheerender Tsunamis aus. 250'000 Tote und riesige Zerstörung waren die Folge. Auch das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (Heks) leistete danach Soforthilfe und trug zum Wiederaufbau von Häusern und Schulen bei. Seine Bilanz ist positiv.

Küste in Sri Lanka nach dem Tsunami 2004
Tsunami 2004: Die riesigen Flutwellen richteten vor allem an den Küsten des Indischen Ozeans (im Bild: Sri Lanka) unbeschreibliche Verwüstungen an. (Bild: Wikimedia)

In der Schweiz wurden nach der Flut-Katastrophe rund 300 Mio. Franken zu Gunsten der Tsunami-Opfer gespendet. Das Heks beteiligte sich in den vergangenen zehn Jahren mit insgesamt 20 Projekten im Umfang von rund 25 Mio. Franken an der Nothilfe und am Wiederaufbau in Sri Lanka, Indien und Indonesien.

Laut seiner Medienmitteilung zieht das Heks eine positive Bilanz seines Engagements. Die Lebenssituation der unterstützten Tsunami-Opfer habe sich spürbar verbessert. Die nachhaltigste Massnahme ist gemäss dem Hilfswerk der Wiederaufbau zerstörter Häuser. Sie seien die Lebensgrundlage der betroffenen Menschen. Auch den Wiederaufbau von zwei Schulen in Sri Lanka bezeichnet das Heks als Erfolg.