Ein Jahr nach dem Sturm auf den Philippinen: Heks zieht Bilanz

Im November 2013 brachte der Taifun Haiyan Tod und Verwüstung über die Philippinen. Mit der Glückskette und Partnerorganisationen leistete das Heks in den vergangenen zwölf Monaten humanitäre Soforthilfe für 1,3 Millionen Franken. Die Unterstützung wird fortgesetzt.

Schäden auf der Insel Payan durch den Taifun vor einem Jahr.
Schäden auf der Insel Payan durch den Taifun vor einem Jahr. (Foto: Heks/Khalid Grein)

In den ersten Tagen und Wochen nach den Verwüstungen habe das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz Heks zunächst Nahrungsmittel-Pakete an rund 2000 Familien auf der Insel Panay verteilt, wie das Heks am 30. Oktober mitteilte. In einem zweiten Schritt erhielten die Betroffenen ab Februar 2014 Baumaterialien und Werkzeug für den Wiederaufbau ihrer Häuser. Sie wur­den dabei von Fachkräften geschult und begleitet.

Ein Jahr später hätten sich die Lebensumstände der betroffenen Familien spürbar verbessert, wie Heks weiter schreibt. In den vergangenen zwölf Monaten konnten dank der Unterstützung von Heks 1580 einfache Häuser komplett neu gebaut und 237 beschädigte Häuser wieder instandgestellt werden.

Heks hat im Weiteren entschieden, mit einer Partnerorganisation in den kommenden zwei Jahren rund 2400 der bedürftigsten Familien bei der Wiedergewinnung nachhaltiger Lebensgrundlagen zu begleiten. Das Projekt sei mit 1,9 Millionen Franken alimentiert und am 1. September 2014 lanciert worden.