Zürcher Pfarrkapitel unterstützt Teilrevision

Das Dekanat und der Vorstand des Pfarrkapitels der Stadt Zürich sind überzeugt, dass die Ablehnung der überarbeiteten reformierten Kirchenordnung unabsehbare negative Folgen hätte.


Das reformierte Pfarrkapitel der Stadt Zürich empfiehlt die Annahme der neuen Kirchenordnung. Die Teilrevision schaffe eine tragfähige Basis für die Zukunft der Kirche, schreibt das Pfarrkapitel am 24. August.

Gut für den ganzen Kanton

Der Kirchenrat hatte in den vergangenen drei Jahren die Kirchenordnung überarbeitet. In der Synode war vor allem die neue Regelung der Pfarrstellenzuteilung umstritten, wo besonders kleine Kirchgemeinden Nachteile befürchten. Das Pfarrkapitel hingegen ist überzeugt, dass die Anpassungen den Bedürfnissen auf dem Land, in der Agglomeration und in der Stadt Zürich gerecht werden.

Die Anpassungen seien ausserdem nötig, weil sie die rechtlichen Grundlagen für den Zusammenschluss der 31 Kirchgemeinden der Stadt und Oberengstringens schaffen, argumentiert das Pfarrkapitel. Eine Ablehnung habe unabsehbare rechtliche und finanzielle Folgen für die neue Kirchgemeinde Zürich. (pd)

Korrektur, 29.8.2018: In einer früheren Version stand fälschlicherweise «Pfarrkapitel des Kantons Zürich». Es handelt sich jedoch um das Pfarrkapitel der Stadt. (pd)