Zürcher Landeskirche spendet für Rohingya-Flüchtlinge

Die Reformierte Kirche Kanton Zürich unterstützt die Nothilfe des Evangelischen Hilfswerks Heks zugunsten der Rohingya-Flüchtlinge mit 30'000 Franken. Seit Ende August mussten über eine halbe Million Menschen aus Myanmar ins benachbarte Bangladesch flüchten.


Dank der humanitären Hilfe des Heks könnten gegen 65’000 Flüchtlinge, darunter vor allem Familien, schwangere oder stillende Frauen, Kranke und Betagte versorgt werden, heisst es in einer Mitteilung der Zürcher Landeskirche vom 3. November. Mit der Spende könne das Heks seine Nothilfe weiter ausbauen.

Muslimische Minderheit

Die muslimische Minderheit der Rohingya ist im buddhistisch geprägten Myanmar seit Jahrzehnten staatlicher Repression und gewalttätigen Übergriffen durch das Militär ausgesetzt. Bereits in der Vergangenheit mussten deshalb viele Rohingya ins benachbarte Bangladesch flüchten. Dort leben sie unter prekären Verhältnissen in überfüllten Flüchtlingscamps. Zusammen mit der Partnerorganisation «Christian Aid» versorgt das Hilfswerk Heks die Menschen im Flüchtlingscamp Jamtoli in Cox’s Bazar mit Nahrungsmitteln, Hygiene-Kits, Zelten und Decken. (no)