Heks setzt 200’000 Franken für Rohingya-Flüchtlinge ein

Eine halbe Million Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya sind seit Ende August aus ihrer Heimat Myanmar (Burma) ins Nachbarland Bangladesch geflüchtet. Dort leben sie in prekären Verhältnissen. Das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (Heks) leistet nun Nothilfe.

Die Rohingya leben unter prekärsten Verhältnissen in überfüllten Flüchtlingscamps. (Bild: Heks/Nayeem Kalam)

Ingesamt leistet das Heks humanitäre Nothilfe im Umfang von vorerst 200’000 Franken, wie es in einer Medienmitteilung vom 16. Oktober heisst. Dafür arbeitet die Hilfsorganisation mit seiner langjährigen, vor Ort bereits tätigen Partnerorganisation «Christian Aid» zusammen.

Damit sollen die Rohingya im Flüchtlingscamp Jamtoli in Cox’s Bazar im Grenzgebiet zu Myanmar mit den allernotwendigsten Gütern des täglichen Bedarfs wie Nahrungsmitteln, Hygiene-Kits (Seifen, Windeln, Waschpulver), Zeltplanen und Decken versorgt werden.

Insgesamt sollen mit dem von «Christian Aid» koordinierten Nothilfe-Projekt gegen 65’000 besonders verletzliche Flüchtlinge versorgt werden. Darunter sind vor allem Familien, schwangere oder stillende Frauen, Kranke und Betagte, heisst es in der Mitteilung weiter. (bat)