ZH: Reformierter Kirchenrat hinterfragt Heks-Strategie

In einer Interpellation für die Abgeordnetenversammlung des Kirchenbundes stellt der Kirchenrat der reformierten Zürcher Landeskirche kritische Fragen zur Strategie des Hilfswerks der Evangelischen Kirchen Schweiz (Heks).


Der Zürcher Kirchenrat fragt in der Interpellation (PDF) unter anderem, ob und welche Anliegen des Kirchenbundes in der Heks-Strategie 2013 bis 2017 berücksichtigt würden. 

Die Mittelbeschaffung werde vom Heks selbstbewusst formuliert, indem es sich «durch Geldgeber nicht in unserer Unabhängigkeit einschränken» lasse. Der Zürcher Kirchenrat fragt den Rat SEK, wie er diese Aussage beurteile «angesichts der Tatsache, dass die Mitgliedkirchen des SEK erhebliche Beiträge für das Heks aufbringen».

Der Kirchenrat hinterfragt ausserdem die Unterscheidung von christlichen Wurzeln und universellen Menschenrechten, die unklar sei. Auch nach der Rolle einer «evangelischen Stimme zum Zeitgeschehen» wird gefragt und kritisiert, dass das Heks in seiner Strategie über die Lage verfolgter Christen schweige.

Die SEK-Abgeordnetenversammlung findet vom 16. bis 18. Juni in Filzbach GL statt.