Vier Zürcher Projekte hat der Regierungsrat zu Schwerpunktvorhaben erklärt, wie er am 28. November mitteilte. Drei davon, nämlich das Universitätsspital, das Kinderspital und die Pädagogische Hochschule erhalten den Maximalbeitrag von 500’000 Franken.
Zum ersten Mal erhält eine Kirchgemeinde einen Beitrag: Die reformierte Kirche von Maur unterstützt in der kolumbianische Stadt Cartagena eine heilpädagogische Tagesschule für 700 Kinder und Jugendliche und bekommt dafür 300’000 Franken aus dem Lotteriefonds.
Das Universitätsspital will mit freiwillig arbeitenden Schweizer Ärztinnen und Ärzten ein Spital in Bhutan unterstützen. Das Kinderspital setzt seine seit dem Erdbeben von 1988 bestehende Partnerschaft mit dem Kinderspital im armenischen Eriwan weitere drei Jahre fort.
Die Pädagogische Hochschule verfasst ein international ausgerichtetes Lehrbuch mit aktuellen pädagogischen, methodischen und didaktischen Informationen.
Die weiteren 21 Organisationen erhalten Beiträge von maximal 247’000 Franken, wenn sie aus dem Kanton Zürich stammen und maximal 148’000 Franken, wenn sie einen ausserkantonalen Sitz haben.
Von der Gesamtsumme der Zürcher Auslandhilfe 2013 fliessen rund 1,5 Millionen Franken in Projekte in Afrika, 1,4 Millionen kommen Projekten in Asien zugute, 1,1 Millionen in Lateinamerika und 1,8 Millionen in Süd- und Osteuropa.