ZH: Immer mehr Paare suchen Hilfe bei kirchlicher Beratungsstelle

1026 Gespräche hat die Zürcher Paarberatungsstelle des reformierten und katholischen Stadtverbands 2012 geführt, wie aus dem am 27. Juni publizierten Jahresbericht des reformierten Stadtverbandes hervorgeht. Das waren 67 Gespräche mehr als im Jahr zuvor. Auch andere diakonische und seelsorgerische Stellen waren stark beschäftigt.


Getreu ihrem Namen führte die ökumenisch getragene Paarberatung am meisten Gespräche mit Paaren, nämlich deren 566 (Vorjahr 514). Als Einzelpersonen suchten 284 Frauen (288) und 174 (154) Männer Rat. Dazu kamen 2 (1) Gespräche mit ganzen Familien.

Mit 353 am meisten Ratsuchende waren zwischen 31 und 50 Jahre alt. Rechtsberatungs-Gespräche verzeichnete die Stelle 160 (146), dazu kamen 27 (37) Mediationsgespräche.

Auch die weiteren sozialen kirchlichen Einrichtungen hatten viel zu tun. Das Sozialberatungsteam der reformierten Streetchurch begleitete im Berichtsjahr 142 Personen, davon 73 Neuaufnahmen.

Das diakonische Engagement der reformierten Kirche kommt nicht nur Kirchenmitgliedern zu Gute, sondern allen, die dies brauchen und wünschen. Trotz schrumpfender Mitgliederzahlen nimmt denn auch die Nachfrage nach solchen Leistungen zu.