«Ich habe viele positive Feedbacks aus der Bevölkerung erhalten», so Michael Spring. Als er Plakate für das Public Viewing aufklebte, habe man ihm spontan zum Anlass gratuliert. Nach einer Übertragung habe jemand gesagt, er überlege sich nun einen Eintritt in die reformierte Kirche. Der Anlass sei insgesamt «ganz toll» gewesen und habe auch jenen Menschen etwas geboten, die reformierte Kirchensteuern bezahlten, aber sonst nicht in die Kirche gingen.
Vor allem bei der Übertragung von Schweizer Spielen habe eine gute Stimmung geherrscht, es seien jeweils gegen 80 Leute gekommen, so Spring. Bei den anderen Spielen seien weniger gekommen, zum Beispiel bei den Halbfinals, wo je rund 15 Personen zugeschaut hätten. Für den Final am Sonntag erwartet Spring wieder volles Haus.
Zunehmendes Medieninteresse
Das Public Viewing ist gemäss Spring möglich gewesen, weil es einen starken Befürworter in der Kirchenpflege hatte. Zu Beginn habe es wenige kritische Stimmen gegeben, die das Kirchgemeindehaus nicht für einen solchen Anlass zur Verfügung stellen wollten. Doch diese seien dann verstummt. Dafür sei das Medieninteresse erwacht: Der «Klotener Anzeiger», der «Zürcher Unterländer» und «Tele Züri» hätten Beitrage gebracht. Michael Spring überlegt sich nun weitere Angebote, die auch Kirchenferne interessieren könnten.
13. Juli, 21 Uhr: WM-Final
Reformiertes Kirchgemeindehaus
Kirchgasse 30, 8302 Kloten