«Wort zum Sonntag»: #verdingkinder

Sibylle Forrers «Wort zum Sonntag» ist für einmal eine Lebensgeschichte. Sie erzählt von einem Mann, der als Junge bei «Kirchenleuten» verdingt wurde.

«Diese Geschichten darf man nicht verschweigen und nicht vergessen», sagt die reformierte Pfarrerin. Es seien Geschichten, die uns in die Verantwortung nehmen. «Wer wegschaut, macht sich mitschuldig, heute genauso wie vor fünfzig Jahren.» Schuldig werde man dort, wo man Unrecht erkenne, aber nicht handle, Leid wahrnehme, aber nichts dagegen unternehme.