«Wort zum Sonntag»: Der Balken im eigenen Auge

Der verweigerte Handschlag zweier junger Muslime dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Gleichberechtigung der Geschlechter auch bei uns nicht überall umgesetzt sei, so Pfarrerin Sibylle Forrer im «Wort zum Sonntag».

«Eine frauenfeindliche Haltung darf keinen Platz in unserer Gesellschaft haben und muss immer für Empörung sorgen», sagt die reformierte Pfarrerin Sibylle Forrer im «Wort zum Sonntag». So ist sie empört, dass in der «Schwesterkirche» Frauen immer noch nicht nicht die gleichen Rechte wie Männer haben. Auch sei es stossend, dass anlässlich der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels nur vom Kleid von Bundesrätin Doris Leuthard gesprochen wurde, nicht aber von ihrer Rede. Die Gleichstellung von Mann und Frau sei ein unverhandelbares Gut. Wo bleibe aber hier der öffentliche Aufschrei?