«Wort zum Sonntag»: «Der allmächtige Gott ist ein Götzenbild»

Das letzte «Wort zum Sonntag» von Pfarrer Martin Kuse: Ist Gott der Weltenlenker, der Weltreiche in Schutt und Asche legt? Nein, ist er nicht. Gott ist die Liebe.

Warum an einen allmächtigen Gott glauben, wenn er auf der Welt so viel Schlechtes zulässt? Pfarrer Martin Kuse zeigt in seinem letzten «Wort zum Sonntag» Verständnis für Menschen, die den Glauben an einen allmächtigen Gott ablehnen.

Gemäss Kuse ist Gott nicht der Weltenlenker, und er ist auch nicht zynisch. Hinter dem Glauben an einen Gott, der die Welten lenkt, stecke letztlich der Glaube an Macht und Erfolg. Und diese Art zu glauben sei «antichristlich», zitiert Kuse den Philosophen Karl Popper. Gott, so Kuse, gibt nicht Macht, sondern Kraft. Der allmächtige Gott sei nichts anderes als ein Götzenbild.