Winterthur: Reformierte Kirche bewilligt 350000 Franken für Stadtfest

An der 750-Jahr-Feier von Winterthur wird sich auch die reformierte Kirche beteiligen. Die Zentralkirchenpflege hat 350000 Franken bewilligt, mit denen im Jubiläumsjahr 2014 eigene Projekte durchgeführt sowie Anlässe der Partnerkirchen und weiterer Veranstalter mitfinanziert werden. Unbestritten blieb die Rechnung 2012, die mit einem Defizit von 279000 besser abschloss als budgetiert.


2014 feiert die Stadt Winterthur das 750-Jahr-Jubiläum. Stadt, Vereine und weitere Organisationen planen Anlässe für den Gross-Event. Die Zentralkirchenpflege hat dazu an ihrer Sitzung vom 24. Juni rund 350000 Franken bewilligt für eigene Projekte sowie Anlässe weiterer Organisationen, die die reformierte Kirche unterstützen will. Dies teilte die Kirche am 25. Juni mit.

Diskussionslos habe die Zentralkirchenpflege die Jahresrechnungen 2012 der sieben Winterthurer Kirchgemeinden und des Stadtverbandes verabschiedet. Es resultierte ein Defizit von 279000 Franken. Budgetiert war eigentlich eines von knapp 320000 Franken, wie es heisst. Deutlich ins Positive gerutscht wäre der Jahresabschluss, wenn auf zusätzliche Abschreibungen von 1,8 Millionen Franken sowie auf Rückstellungen von fast 1 Million Franken verzichtet worden wäre.

Sorge bereite die von den Jungfreisinnigen lancierte Initiative zur Abschaffung der Kirchensteuern für Unternehmen. 2012 betrug der Anteil der juristischen Personen am Steuerertrag 32 Prozent (Vorjahr: 28). Würde dieser entfallen, müssten kirchliche Angebote im Bereich Kultur, Bildung und Soziales entweder eingestellt oder von andern Leistungsträgern übernommen werden.