Dass Glauben und Religion viel mit Humor, Schalk und leiser Ironie zu tun haben können, bewiesen gemäss Mitteilung etwa die beiden Winterthurer Schauspieler Sabina Deutsch und Graham Smart in St. Peter und Paul mit der Aufführung eines von Regisseur Paul Steinmann verfassten Dialogs.
In der Kirche St. Marien konnten Besucher nach einem Text aus dem Hohelied ihre visuelle Interpretation auf einer Leinwand mit Acrylfarben selber umsetzen. Tonkünstler Klaus Grimmer tauchte die reformierte Kirche St. Arbogast in ein Farbwechselspiel. Und Videokünstler Giovanni Schäfli zeigte in der Kirche St. Ulrich auf dem Rosenberg seinen Film «…Zeitlebens…Lebenszeit» in Anlehnung an Giovanni Segantinis Alpentriptychon «Werden – Sein – Vergehen». Auch an weiteren Orten konnten die Besucher Kreatives und Spezielles über die Winterthurer Kirchen erfahren.