Wir alle kennen Paris, sind in den Restaurants gewesen, an den Quais flaniert, haben Konzerte und Museen besucht und vielleicht unsere erste Liebe dort erlebt, schreibt Carla Maurer in ihrem Blog. Und wir wissen, dass die Opfer der Attacken genauso in den Restaurants und an den Konzerten gewesen sind.
Deshalb treffen uns die Pariser Anschläge viel mehr als Attentate in anderen Weltregionen. Ist das schlimm? Nicht unbedingt. Denn darum gelingt es nun vielleicht besser, uns in jene Menschen einzufühlen, die Opfer von Attentaten weit weg geworden sind – in Beirut, Tel Aviv, Baghdad oder auf dem Sinai.