Viel Arbeit für Luzerner Notfallseelsorge

Die ökumenische Notfallseelsorge des Kantons Luzern ist im vergangenen Jahr so oft wie noch nie zum Einsatz gekommen.


Das ökumenische Care-Team des Kantons Luzern musste 2018 öfter ausrücken als in den Jahren zuvor. Insgesamt standen die Mitglieder des Care-Teams im vergangenen Jahr 91 Mal im Einsatz. 2017 waren es noch 72 Einsätze gewesen.

Am häufigsten wurden die Seelsorgenden bei aussergewöhnlichen Todesfällen wie Herzversagen sowie nach Suiziden aufgeboten, wie die Reformierte Kirche Kanton Luzern am 28. Januar mitteilte. Diese seien im letzten Jahr häufiger als in den Jahren zuvor aufgetreten. Insgesamt standen die Seelsorgenden rund 956 Stunden im Einsatz.

Die ökumenische Notfallseelsorge im Kanton Luzern ist Teil des Verbunds der «Care Organisation Zentralschweiz». Sie bietet psychologische Hilfe in Notsituationen, betreut Angehörige und Beteiligte und unterstützt die Einsatzkräfte vor Ort.

Die Notfallseelsorge wird gemeinsam von den drei Landeskirchen des Kantons Luzern getragen. Sie besteht zurzeit aus 38 Mitarbeitenden. (no)