«Alle, die starten wollen, haben sich diesen Schritt gut überlegt», sagt Matthias Bachmann, Projektleiter Quest, heute gegenüber dem Regionaljournal von Radio SRF1. 38 Bewerbungen habe er ausgewählt. Alle hätten den geforderten Masterabschluss. Aus praktisch jedem Bereich der Hochschule wolle jemand zu Quest. So seien beispielsweise Geographen, Ökonomen, ein Ingenieur oder eine Germanistin unter den Bewerbern. Diese Leute trügen die Idee schon länger mit sich herum. Sie hätten durch Quest nun endlich die Möglichkeit, es mit den gegebenen zeitlichen und finanziellen Ressourcen auch umzusetzen. Ein Beweggrund steche deutlich aus den Bewerbungen heraus: Im angestammten Beruf hätten viele zusehends Mühe, einen Sinn in ihrer Tätigkeit zu sehen. Diesen erhoffen sie sich im Pfarrberuf.
Passung fürs Pfarramt prüfen
Die Bewerberinnen und Bewerber durchlaufen nun ein Auswahlverfahren, das ein Motivationsgespräch und ein Assessment umfasst. Dabei müssen sie neben ihrem Selbstmanagement und der Konfliktfähigkeit auch ihr Sprachgeschick unter Beweis stellen. Wer alle Hürden nimmt, kann am 14. September mit dem Studium starten.
Studium in Zürich und Basel
Den neuen Studiengang verantworten die reformierten Deutschschweizer Kirchen – ausgenommen die reformierte Kirche Bern. Drei Jahre dauert das berufsbegleitende Quest-Theologiestudium, gefolgt von der einjährigen praktischen Ausbildung. Angeboten wird das Studium gemeinsam von den Theologischen Fakultäten in Zürich und Basel. Dabei können Studierende im Rahmen der vorgesehenen Module frei zwischen Veranstaltungen der beiden Fakultäten wählen.