«Mit überwältigender Zustimmung aus den Konkordats-Kirchen, aus der Pfarrschaft und mit der Zustimmung der Theologischen Fakultät Basel liegt der Entwurf offenbar richtig», heisst es in einer Mitteilung des Konkordats. Die kirchliche Seite betone in ihren Antworten den Handlungsdruck und sehe im Quest ein geeignetes Mittel gegen den Pfarrermangel.
Alle 16 Kantonalkirchen unterstützten den Vorschlag. Auch die Kirche Basel-Stadt stimme grundsätzlich zu, auch wenn aus ihrer Sicht noch schwerwiegende Mängel und unhinterfragte Voraussetzungen korrigiert werden sollten. Die Theologische Fakultät Basel erkläre sich bereit, sich am Quest zu beteiligen. Anders die Zürcher Fakultät: Sie sehe aus «akademischen und universitätspolitischen Gründen den Bedarf, das Projekt weiterzuentwickeln».
Zu Kritik Anlass hätten zudem Einzelpunkte gegeben. Wenig plausibel etwa sei der Vorschlag, die alten Sprachen Griechisch und Hebräisch zu Zulassungsvoraussetzungen zu machen. Kritik löse auch der Vorschlag aus, die Ausbildung der Quereinsteiger nach dem MAS-Studium und dem Praktikumsjahr in die ersten fünf Berufsjahre hinein zu verlängern.
Zur Vernehmlassung des Quest eingeladen waren alle reformierten Kantonalkirchen des Konkordats, deren Pfarrschaft, die Theologischen Fakultäten Basel und Zürich und deren Studierende. Im Konkordat regeln die reformierten Deutschschweizer Kirchen (ohne Bern) den Zugang zum Pfarramt.
Die Konkordatskonferenz wird im Juni entscheiden, ob und wie sie das Projekt eines Quereinsteiger-Studiengangs weiterverfolgt.
Weitere Informationen: www.konkordat.ch