Unerwarteter Überschuss für die Aargauer Landeskirche

An der Synode der Reformierten Landeskirche Aargau wurden ein neues Finanzreglement und ein Reglement für die Mitgliederdatenbank angenommen. Die Rechnung schloss mit einem Plus von 130'000 Franken.


An ihrer auf September verschobenen Sommersynode genehmigte das Aargauer Kirchenparlament die Rechnung mit einem unerwarteten Plus von gut 130’000 Franken, wie es in einer Medienmitteilung vom 23. September heisst. Die Hälfte des Überschusses gehe in einen Soforthilfefonds, die andere wird für den Ausgleich des Zentralkassenbeitrags verwendet.

Weiter wurde laut Mitteilung das Reglement für den Betrieb der Mitgliederverwaltung, zum Umgang mit Mitgliederdaten und zum Datenschutz von der Synode ohne Änderungen bewilligt. Das Reglement hält fest, welche Daten von Taufen, Konfirmationen und Trauungen gespeichert und zwischen Kirchgemeinden ausgetauscht werden dürfen. Zudem regelt es, wer Zugriff auf die Daten hat und welche Daten weitergegeben werden können. Ebenfalls angenommen wurde das neue Finanzreglement.

Neu in die Geschäftsprüfungskommission wurde der Synodale Roland Frauchiger der Evangelischen Fraktion gewählt.

Dank für Engagement während Lockdown

Zum Schluss blickte Kirchenratspräsident Christoph Weber-Berg auf die Zeit des Lockdowns zurück. Die Mitarbeitenden der Kirchgemeinden und der Landeskirchlichen Dienste hätten schnell und flexibel auf die aussergewöhnliche Situation reagiert. Weber-Berg dankte den Kirchgemeinden für das grosse und innovative Engagement in dieser Zeit. (mos)