Südsudan

UN weiten Hilfe für Hunderttausende Hungernde aus

Rund um die Stadt Akobo im Südsudan droht eine Hungersnot. Das UN-Ernährungsprogramm weitet deshalb seine Hilfe aus.

Das Welternährungsprogramm der UN (WFP) hat seine Hilfe für Hunderttausende Hungernde im östlichen Südsudan ausgeweitet. Die Menschen in der Region um die Stadt Akobo litten unter einer katastrophalen Ernährungslage, warnte das WFP in Genf.

Ohne weitere Unterstützung drohe in manchen Gebieten eine Hungersnot. Die Hilfsoperation würden durch Gewalt, ein beschädigtes Wegenetz sowie die einsetzende Regenzeit erschwert.

Im Südsudan tragen Präsident Salva Kiir und sein früherer Vize Riek Machar seit Jahren einen brutalen Machtkampf aus. Machar wurde seines Amtes enthoben und wegen Mordes und Hochverrats angeklagt. Unter der Gewalt leidet vor allem die Zivilbevölkerung. (epd/ gab)

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